mündliche-Prüfung-Wirtschaftsfachwirt

Was erwartet mich in der mündlichen Prüfung zum Wirtschaftsfachwirt?

Es ist geschafft! Endlich vorbei. So oder so ähnliche Dinge wirst Du Dir denken, wenn Du die mündliche Prüfung  Wirtschaftsfachwirt endlich hinter Dich gebracht hast!

Dieser Teil der Prüfung bereitet dem ein oder anderen zukünftigen Fachwirt doch arge Kopfschmerzen, weil niemand so richtig einschätzen kann, was eigentlich genau von einem erwartet wird!

Und den meisten  fehlt absolut die Vorstellungskraft, ein Thema ohne großartige Vorbereitungszeit in 10-15 Minuten gescheit zu präsentieren. Aber es geht tatsächlich!

Der letzte Teil des Weges- die mündliche Prüfung zum Wirtschaftsfachwirt

Während die 2-tägige schriftliche Prüfung Wirtschaftsfachwirt IHK schon fast routiniert abläuft, hat man für die mündliche Prüfung Wirtschaftsfachwirt doch relativ wenig Plan! Klar, jeder weiß, dass irgendwann Tag X kommt.

Manchen Lehrgangsteilnehmern wird auch während  des Lehrgangs das Angebot unterbreitet, doch mal ein Thema nach Wahl zu bearbeiten und dieses übungsweise zu präsentieren. Viele klagen aber darüber, dass sie gar nicht für die mündliche Prüfung (Präsentation und Fachgespräch) vorbereitet werden (oder wurden).

Was erwartet mich in der mündlichen Prüfung Wirtschaftsfachwirt?

Die mündliche Prüfung kann erst nach dem erfolgreichen Abschluss der beiden schriftlichen Teilprüfungen absolviert werden.

Gemäß §3 Abs. 6 der RVO wird die mündliche Prüfung wird in Form eines situationsgebundenen Fachgesprächs mit Präsentation durchgeführt.

Dieses wird inhaltlich aufbauend auf die schriftliche Aufgabenstellung in der Prüfung der handlungsspezifischen Qualifikationen (=Situatationsbeschreibung) durchführt.

Es kann sich dabei inhaltlich auf alle Qualifikations- und Handlungsbereiche beider Prüfungsteile beziehen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Handlungsbereich „Führung und Zusammenarbeit“

Wie läuft die Prüfung ab?

Der Prüfungsteilnehmer wird in einen Vorbereitungsraum geführt, wo er die Möglichkeit hat, sich 30 Minuten lang auf ein Thema vorzubereiten. Dort ist er i. d. R. allein. (Ist aber von IHK zu IHK unterschiedlich, bei manchen ist eine Aufsicht dabei, bei manchen sitzen 2 Prüflinge zur Vorbereitung in einem Raum)

Die Sache mit dem Thema variiert ebenso von IHK zu IHK.  In manchen IHKs wird dem Prüfling ein Blatt mit dem Thema hingelegt, in anderen IHKs kann der Prüfling einen Umschlag ziehen, in wieder anderen IHKs hat man die Möglichkeit zwischen 2 Blättern mit Aufgaben zu wählen.

Im Vorbereitungsraum befinden sich alle Materialien, die für die Prüfung eingesetzt werden können wie Flipchart, Whiteboard, Moderationskoffer, Overhead-Projektor. Genaues immer der Einladung der prüfenden IHK entnehmen und im Zweifel  vorher bei der IHK nachfragen! Manche IHKs räumen ihren Prüflingen im Vorfeld die Möglichkeit ein, sich mit den Räumen und Materialen vertraut zu machen, so dass man sich gut mal in die „Prüfungssituation“ hineindenken kann.

In den 30 Minuten hat man also Zeit sein Thema zu bearbeiten. Wie man dies tut, darüber sollte man sich schon VOR dem Tag Gedanken gemacht haben. Empfehlenswert ist, sich im Vorfeld ein Grundkonzept für seine Präsentation zu überlegen, anhand dessen man jedes Thema, das kommen kann, abarbeitet.

Zum Grundkonzept gehört z. B.:

Welche Materialien setze ich in meiner Präsentation ein?

mündliche Prüfung Wirtschaftsfachwirt

  • Flipchart und Flipchartblätter, wenn ja – wieviele Blätter beschreibe ich? Wie beschreibe ich sie, dass es gut aussieht?
  • Metaplankarten, wenn ja- wieviele produziere ich, wie setze ich sie in der Präsenation ein, so dass sich auch ein schöner Aufbau ergibt?
  • Overhead-Projektor, wenn ja – wie bereite ich die Folien am besten vor, dass ich gut anhand der Folien präsentieren kann?

Sich erst an dem Tag über Art der Präsentation Gedanken  zu machen, könnte zu Problemen führen, da auch der Aufbau der Präsentation bewertet wird!

Die mündliche Prüfung Wirtschaftsfachwirt

Jetzt gehts zur Sache. Der Prüfling wird von einem Prüfer abgeholt und in den Prüfungsraum gebracht. Dort warten ebenfalls die beiden anderen Prüfer. Und dann gehts auch schon los. Man begibt sich an seinen Platz, bereitet seine Materialien vor, so dass man die Präsentation reibungslos halten kann, blickt in 3 erwartungsvolle Gesichter und los geht’s 🙂

Kurz alle begrüßen, kurz sich selbst vorstellen, Thema nennen, Präsentation starten (Einleitung, Hauptteil, Schluß), Zeit im Auge behalten. Fertig. 🙂

Dazu ein schönes Zitat:

Die Prüfungsausschüsse bestehen aus – ganz normalen MENSCHEN! Nein, keine Roboter, keine Zombies und auch keine eigens ausgewählte Folterknechte oder Hobby-Sadisten. Quelle Reinhard Fresow- Wirtschaftsfachwirte Präsentation und Fachgespräch.

Es ist seeeehr hilfreich sich vorher nicht nur über den grundsätzliche Aufbau seiner Präsentation Gedanken gemacht zu haben, sondern auch über sein Zeitmanagement!

Die IHK verlangt: 10-15 min, das geht auch aus den Einladungen hervor. Also ist man gut damit beraten auch 10 bis 15 Minuten zu präsentieren! Nicht 4 und nicht 5 und nicht 6 und auch nicht 20 Minuten! Es erwartet niemand eine Punktlandung, deswegen ja auch die Toleranzspanne von 5 Minuten.

Aber das, was in der Anforderung steht, sollte man auch anstreben und im Vorfeld üben! Eine Präsentation schon nach 4-5 Minuten  zu beenden, ist nicht das, was die Prüfer sehen wollen und wird wohl eher nicht zu Traumergebnissen führen.

Der 2. Teil – das Fachgespräch

Nach der Präsentation beginnt das Fachgespräch. Auch da möchte ich R. Fresow zitieren:

Wie dieses Gespräch geführt wird, ist Sache des jeweiligen Ausschusses. Im Normalfall wird zunächst immer nur ein Prüfer die Fragen stellen, erst wenn er keine  mehr hat, haben dann auch die anderen Mitglieder des Ausschusses auch Gelegenheit, weiter Fragen zu stellen (aus: Wirtschaftsfachwirte Präsentation und Fachgespräch).

Die Fragen können sich auf die Präsentation beziehen und dort weiter in die Tiefe gehen oder auch andere Themen betreffen, hier wird auch das übergreifende Denken oder Denken in Zusammenhängen beobachtet.

Was gefragt wird, hängt laut R. Fresow „vor allem zu Beginn des Gesprächs in hohem Maße vom Inhalt der voraus gegangenen Präsentation ab“.

Im Anschluß an Präsentation und Fachgespräch wird man dann gebeten den Raum zu verlassen. Es dauert dann einen Weile (ca.10 min) in denen sich der Prüfungsauschuß berät.

Sobald das Ergebnis feststeht, wird der Prüfling wieder in den Raum gebeten und erfährt sein Resultat.

Das ist es. Fertig. Und (hoffentlich) endlich geprüfter Wirtschaftsfachwirt/Wirtschaftsfachwirtin, Bachelor Professional of Business /CCI)!

Wie ist Deine Strategie für die mündliche Prüfung Wirtschaftsfachwirt, bzw. hast Du überhaupt eine?? 🙂

Falls Du keine hast, ich habe ein Ebook geschrieben, wie ich mich auf die mündliche Prüfung vorbereitet habe. Ich habe mir den oben genannten Ratgeber für die mündliche Prüfung Wirtschaftsfachwirt von

ebook-wirtschaftsfachwirtReinhard Fresow gekauft, um nochmal alle Themen in Kürze zur Hand zu haben. Dann habe ich mir eine Grundstruktur für den Aufbau einer Präsentation entwickelt, die zu jedem Thema und zu jeder Aufgabenstellung gepasst hätte.

Wenn man das passende Konzept hat und das Timing beherrscht, ist es keine Problem eine passable Präsentation zu erstellen und die mündliche Prüfung Wirtschaftsfachwirt wirklich kein großes Ding, wovor man Angst haben müßte. Und dieses Konzept hat zu einem Ergebnis von 93% geführt. 🙂

Falls es Dich interessiert, Leser dieses Blogs können das Ebook momentan zu einem ganz besonderen Sonderpreis bestellen, wenn Du den Code: happy bei der Bestellung eingibst. Klicke einfach auf das Bild oben.

FachwirtIHK.de wünscht allen Prüflingen ein gutes Gelingen für die mündliche Prüfung Wirtschaftsfachwirt!

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